Achtsame Wahrnehmung und Spannungsregulation

Lade Karte ...

Datum/Zeit
20.06.19
9:15 - 18:30

Veranstaltungsort
IKP

SVDE-Punkte
2

Weitere Infos unter:
Link


Voll aufgedreht und todmüde, einfach nur leer oder antriebslos: Essen kann helfen, unangenehme Spannungszustände auszubalancieren. Langfristig bringt diese Strategie jedoch Körpergewicht und Selbstwert aus dem Gleichgewicht. Streben Betroffene eine Änderung ihres Essverhaltens an, fehlen ihnen häufig die Ressourcen auf der Suche nach Lebendigkeit, Entspannung und Wohlbefinden.

Die Prozessarbeit mit der Wahrnehmung wird unter den vielfältigen Methoden des IKP-Ansatzes unter VAKOG zusammengefasst, der Arbeit mit dem visuellen, akustischen, kinästhetischen, olfaktorischen und gustatorischen Sinneserleben. Achtsame Wahrnehmung steht in wechselseitigem Kontakt mit der Umwelt und der Körperinnenwelt. Sie ermöglicht einerseits Orientierung in der Landschaft innerer Spannungszustände und öffnet andererseits den Zugang zu Wohlfühlspannung durch nährende Erfahrungen für die Sinne.

Wahrnehmungsübungen in der Beratung haben viele Vorteile:
Aufbau von Ressourcen,
Wechsel von der Fixierung im Problem (Thema Essen) zu neuen Verhaltensoptionen,
Reduktion von impulsiven Verhalten und Kontrollverlust,
Motivation zur Veränderung und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit.

Dieses Seminar vermittelt einen Pool an VAKOG-Interventionen für die praktische Beratungsarbeit mit dem Ziel der Spannungsregulation. Sie erfahren die Übungen an sich selbst und lernen die gezielte Auswahl und deren Anleitung für Ihre Praxisarbeit. Sie können Beispiele aus eigenen Beratungsprozessen einbringen.