Entscheidungsfindungsprozesse in Therapie und Beratung verbessern

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Datum/Zeit
21.01.17
9:15 - 18:30

Veranstaltungsort
IKP Institut für Körperzentrierte Psychotherapie

SVDE-Punkte
2

Weitere Infos unter:
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Wer kennt sie nicht, die Probleme mit dem „Wählen und Entscheiden“ im Alltag, im Beruf oder
in der Liebe? Entscheidungsfindungsprobleme sind verbreitet und werden oft mit in die Therapie
genommen, wo sie die Interaktion und den therapeutischen Prozess empfindlich stören oder sogar
blockieren können. Zudem können die klinischen Störungsbilder selber (z.B. Depression oder
Angststörungen) die alltägliche Entscheidungsfindung mitunter empfindlich beeinträchtigen.
Die Fortbildungsveranstaltung bietet Gelegenheit, die vielfältigen Ursachen von
Entscheidungsproblemen besser verstehen und aktiver damit umgehen zu können.
Wiederkehrende inhaltliche Kernthemen im Umgang mit Entscheidungen betreffen denn auch
Wunschvorstellungen, persönliche Bedürfnisse und Zielsetzungen, das gewünschte Ausmass an
Autonomie, (zu) hohe Ansprüche, den Umgang mit Risiko und Unsicherheit, das nicht Loslassen-
Können, Ängste und Mutlosigkeit, Intuition, Mentale Auszeiten, sowie Gelassenheit und
Geduld. Das Betrachten und Einbinden dieser Schlüsselelemente und Methoden kann zu guten
und stimmigen Entscheidungen führen, woraus sich im besten Fall längerfristig eine gewisse
Entscheidungsfreude entwickeln kann.
Bewährte IKP-Ressourcenübungen werden eingesetzt, um Präferenzen auf der körperlichen Ebene
zu spüren und so weiter bearbeiten zu können. Schwierige Situationen im Therapiealltag sowie
aktuelle Fälle der Teilnehmenden werden gemeinsam mit einem Seminarschauspieler im Sinne
eines Forum-Theaters live durchgespielt und nachbesprochen. Und nicht zuletzt werden Gründe
für Entscheidungsblockaden eruiert und förderliche Faktoren spielerisch identifiziert und gestärkt.
Damit sollte es den Therapeutinnen und Therapeuten möglich sein, ihre Klientinnen und Klienten
bei der Entscheidungsfindung aktiver zu unterstützen.
Die Fortbildung eignet sich besonders für Personen, die praktische Erfahrungen mit schwierigen
Klientinnen und Klienten im Umgang mit Entscheidungsverhalten haben und die bereit sind, ihre
eigenen Entscheidungsfindungsprozesse mitunter besser zu verstehen und zu verbessern.