Leben mit Demenz

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Datum/Zeit
02.04.16
9:15 - 18:30

Veranstaltungsort
IKP Zürich

SVDE-Punkte
2

Weitere Infos unter:
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Im Zentrum der Fortbildung stehen notwendiges und hilfreiches Wissen zu Demenz/Alzheimer.

Das Leben mit Demenz betrifft alle – nicht nur die Erkrankten selbst. Die Folge davon sind erschöpfte Partner(innen), hilflose Angehörige, verunsicherte Kinder, beunruhigte Nachbarn, bestürzte Freunde. Es gibt kaum eine Familie, in der dieses Thema nicht vorkommt. Allerdings wird es oftmals tabuisiert, weil das Wissen über die Krankheit fehlt und weil es Angst macht, sich vorzustellen, selbst einmal davon betroffen zu sein. Die Bevölkerung ist verunsichert.
Heute geht man davon aus, dass sich die Zahl der Menschen mit Demenz bis 2050 verdreifachen wird, d.h. in der Schweiz wird die Zahl von heute 113`000 demenzkranken Menschen auf über 300`000 ansteigen (schweizerische Alzheimervereinigung). Zudem lancierte das Bundesamt für Gesundheit BAG im Mai 2014 eine «Nationale Demenzstrategie 2014 – 2017».
«Es Gnusch, es Dürenand im Chopf», so beschreiben Menschen ihre beginnende und fortschreitende Demenzerkrankung. Von diesem Durcheinander sind in hohem Masse Angehörige, Ehepartner(in), Kinder und Nachbarn betroffen. Oft wird die Belastung für sie so gross, dass die Familie des Erkrankten, des Verwirrten zu zerbrechen beginnt oder selbst «krank» wird.
Wie gelingt es mit dem mehrdimensionalen IKP-Ansatz eine andere, hilfreiche Sichtweise für die die Beratung bzw. die Begleitung von Angehörigen und Pflegenden zu eröffnen?
Im Zentrum der Fortbildung stehen notwendiges und hilfreiches Wissen zu Demenz/Alzheimer sowie folgende Fragen:

Welche Ressourcen sind trotz auswegloser Situation vorhanden?
Wie verändert sich das Familiensystem, die Partnerschaft, wenn sich alles um den Demenzerkrankten dreht?
Welche Entlastungen sind für Angehörige/Pflegende möglich?
Wie können eigene Grenzen erkannt und respektiert werden?
Wie gelingt es, trotz der schwierigen Situation gesund zu bleiben?
Wie geht man mit Hilflosigkeit, Wut und Schuldgefühlen um?
Wie hält man Peinliches, Unabänderliches aus?
Wie kann die Krankheit das Familiensystem bereichern?

Diese Fortbildung bietet wertvolle Informationen und praxisbezogene Arbeit mit konkreten Beispielen.