Nahrungsmittelunverträglichkeiten: häufig und häufig übersehen

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Datum/Zeit
17.11.17
8:30 - 16:30

Veranstaltungsort
aha! Allergiezentrum Schweiz

SVDE-Punkte
2

Weitere Infos unter:
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In der Gesellschaft und in der Presse ist das Thema Nahrungsmittelunvertäglichkeiten immer präsenter. Auch die Ernährungsberatung ist zunehmend damit konfrontiert. Fundiertes Fachwissen ist für ErnährungsberaterInnen nötig, um Betroffene kompetent beraten zu können. Aus Praxisbeispielen erfahren Sie Wichtiges aus dem Alltag der Beratung.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten: häufig und häufig übersehen
Mit einer Prävalenz von ca. 30% gehört die Fruktosemalabsorption zu den häufigsten gastrointestinalen Diagnosen. Darüber hinaus stellen sich vielfach Patienten und Patientinnen ohne gesicherte Diagnose in der Ernährungsberatung vor. Deshalb soll der strukturierte Ablauf von der medizinischen Diagnostik über die diagnostische bis hin zur therapeutischen Diät bei einer Fruktosemalabsorption sowie Zuckeralkoholintoleranz vorgestellt werden.
Die Histaminintoleranz ist eine in der Medizin umstrittene Nahrungsmittelintoleranz, für die noch keine wissenschaftlich etablierte laborchemische Diagnostik zur Verfügung steht. Trotzdem ist das Interesse am Thema gross und viele Betroffene reagieren positiv auf eine histaminarme Ernährung. Ebenso ist die Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität in der Ernährungsberatung zunehmend präsent und muss z.B. bei unspezifischen Magen-Darm-Beschwerden als Differential-Diagnose in Betracht gezogen werden.

Inhalte
In der Weiterbildung Fortbildung «Nahrungsmittelunverträglichkeiten: häufig und häufig übersehen.» lernen Sie die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesen praxisrelevanten Unverträglichkeiten kennen. Sie erfahren, bei welchen Patienten und Klienten eines der Krankheitsbilder in Frage kommen könnte. Mit Hilfe von Fallbearbeitungen wird das theoretisch erworbene Wissen in die Praxis transferiert.

Theorie
Aktuelles Fachwissen zu Diagnostik und Therapie bei Histaminintoleranz, Nicht-Zöliakie Glutensensitivität und Fruktosemalabsorption

Praxis
Fallbeispiele zu Histaminintoleranz, Nicht-Zöliakie Glutensensitivität und Fruktosemalabsorption

Ziele
Sie haben ein grösseres theoretisches und praktisches Wissen zur Histaminintoleranz, Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität und Fruktosemalabsorption/ Zuckeralkoholintoleranz.
Sie wissen, wie Sie vorgehen können, wenn Sie oder der/die Betroffene den Verdacht auf eine solche Intoleranz haben.
Sie haben das Grundwissen, um Betroffene individuell und kompetent beraten und bei einer diagnostischen und therapeutischen Diät begleiten zu können.

Zielgruppe
Dipl. Ernährungsberaterinnen und -berater HF/FH und BSc

Referenten
Steffen Theobald, Dr. oec., Oecotrophologe

Kursort, Organisation und Administration
aha! Allergiezentrum Schweiz, Scheibenstrasse 20, 3014 Bern (Breitenrain-Quartier), 1. Stock,
Telefon 031 359 90 00, info@aha.ch