Wenn die Seele durch den Körper spricht (EFB6)

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Datum/Zeit
22.10.20
9:15 - 18:30

Veranstaltungsort
IKP

SVDE-Punkte
2

Weitere Infos unter:
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Umgang mit psychosomatischen Störungen in der Ernährungs-Psychologischen Beratung

In der heutigen Zeit mit zunehmenden Leistungsdruck, Existenzängsten und verschiedenen anderen Umwelteinflüssen nehmen psychosomatische Beschwerden zu. Dies zeigt sich auch vermehrt in der Ernährungs-Psychologischen Beratung. Stressbedingte Schlaflosigkeit, Nervosität, Ängste, Erschöpfung und daraus resultierende funktionelle und organische Störungen im Verdauungstrakt sind ein häufiges Bild in der Beratung. Insbesondere zwischen dem emotionalen Befinden eines Menschen und seinen Verdauungsnerven besteht eine komplizierte Wechselwirkung. So schlagen Krisensituationen wie eine bevorstehende schwierige Prüfung, Arbeitslosigkeit oder Tod eines Angehörigen den meisten Menschen “auf den Magen” oder führen zu Durchfall oder Verstopfung. Noch sensibler reagieren Patienten mit einem IBS (Irritable Bowel Syndrome) auf solche Belastungen. Bei ihnen verschlimmern sich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Beschwerden, wenn sie Stress und seelischen Konfliktsituationen ausgesetzt sind.

In dieser Fortbildung beleuchten wir mit einem ganzheitlichen Blick die psychosomatische Medizin in Verbindung mit dem ernährungs-psychologischen und körperzentrierten Ansatz IKP sowie den häufigsten Störungsbildern, die uns in der Ernährungs-Psychologischen Beratung begegnen. Körper, Geist und Seele bilden immer eine Einheit als Ganzes, die aufeinander wirken und nicht voneinander zu trennen sind. Wir widmen uns diesen feinen Verwebungen von Körper und Geist und gehen dem biochemischen Gleichgewicht des Körpers auf die Spur. Zugleich werden in dieser Fortbildung praxisorientierte Handlungsoptionen erarbeitet, die den psychosomatischen Heilungsprozess in der Beratung hilfreich, sinnvoll und ganzheitlich unterstützen.

Diese Fortbildung eignet sich für Fachpersonen mit Beratungserfahrung im ernährungspsychologischen und körperzentrierten Kontext. Fragen aus der Beratungspraxis sowie Fallbeispiele sind sehr willkommen.